Bee.Ed - Das Bienenprojekt an der Universität Trier

Von Bianca Simonsmeier am 6.7.20120 Kommentare

"Wenn die Bienen verschwinden, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben; keine Bienen mehr, keine Pflanzen, keine Tiere, keine Menschen mehr." So soll es schon Albert Einstein gesagt haben. Junge Leute aus Trier können sich nun an der Universitär um einen Bienenstock kümmern um dies zu verhindern.

Oft werden sie mit den aggressiven Wespen verwechselt. "Bienen stechen doch nur!", ist die weitverbreitete Meinung. Ebenso wie die Annahme, dass Bienen höchstens für die Honigproduktion zuständig sind. Doch ist das wirklich so? Nein! Rund ein Drittel unserer Nutzpflanzen werden durch Bienen bestäubt. Der Superorganismus Biene nimmt in unserer Lebensmittelproduktion einen wichtigen Stellenwert ein und ist das drittwichtigste Nutztier der Erde. Mittlerweile können Honigbienen ohne die Pflege durch den Imker den Winter aufgrund von Krankheiten und Pestiziden nicht mehr überleben. Die Bestände sinken bedrohlich. Ein mögliches Szenario, das durch das Aussterben der Biene entstünde, wären dramatisch steigende Lebensmittelpreise.

Es liegt also an uns, diese wertvollen, spannenden und geheimnisvollen Wesen zu schützen und zu pflegen. Wenig junge Menschen haben sich bisher für die spannende Arbeit des Imkers interessiert.
Wir wollen das ändern. Wir möchten das Bewusstsein für die Wichtigkeit unserer einheimischen Bienen stärken, auch in den Köpfen der jungen Generation. Deshalb möchten wir einen Bienenstock an der Universität Trier am Campus 2 einrichten.

Macht auch ihr mit und helft uns mit euren Ideen das Projekt noch weiter voran zu treiben. Wir freuen uns über jeden, der mal vorbeischaut oder uns hier über DIBZ oder facebook kontaktiert.

Über alle Neuigkeiten halten wir euch hier und auf unserer facebook-Seite auf dem Laufenden!